Montag, 23. April 2012

Die letzten Tage hat mich eins sehr beschäftigt. Das Einleitungsdrama vom Januar und die anschliessende Geburt. Ich weiss ja nicht warum mir das jetzt nach 13 Wochen plötzlich so zu schaffen macht, aber ich dachte es hilft vielleicht wenn ich das mal aufschreiben. Ö.Ö

Ihr erinnert vielleicht. 4 Wochen vor dem errechneten Termin musste von jetzt auf gleich eingeleitet werden, aber das Krankenhaus hat nur rumgemurkst und es hat sich 3 Wochen lang hinausgezögert bis ich endlich das KH wechselte. Ich habe euch nie erzählt wie es dort dann weiterging.

Ich bin also Freitags den 20.01. in der Bonner Uniklinik aufgenommen worden. Sie haben mich untersucht und es kamen immer mehr Ärzte dazu, weil sich keiner erklären konnte wo denn mein Fruchtwasser hin ist. Ein Riss in der Fruchtblase konnte nach wie vor ausgeschlossen werden. Sie haben beschlossen mir einen Katheter zu legen, allerdings anders als gewohnt wurde er nur hinter den Muttermund gelegt und dann mit Wasser gefüllt. Es sollte das Köpfchen simulieren, welches für eine Geburt noch zu weit oben lag. Von dieser Methde habe ich vorher nie etwas gehört. Auch Google hat dazu nicht viel ausgespuckt. Den nächsten Morgen um 08:00 Uhr wurde er gezogen und das einleiten ging los. Ich bekam Tabletten. Und ab da alle 4 Stunden eine höhere Dosis. Trotzdem haben einfach keine Wehen eingesetzt. Mein Liebster war die ganze Zeit bei mir, bis er Abends nach Hause gefahren ist. Ich bin weiterhin alle 4 Stunden in den Kreißsaal getigert um mir meine Tabletten abzuholen und ans CTG angeschlossen zu werden. Das letzte Mal am Samstag Abend um 22:00 Uhr. Um 02:00 Uhr Nachts sollte ich wieder kommen. OK. Ich war ja froh, dass sie Nachts nicht aufhörten mit den Einleitungsversuchen. Also hab ich mir den Wecker auf 01:50 Uhr gestellt und bin schlafen gegangen. Zumindest habe ich versucht, denn meine Zimmergenossin war am chatten. Aber wie! Es hat sich angehört als würde da ein Specht auf Extasy in die Tasten hauen. o.O Als ich es dann irgendwann geschafft habe trotz Specht im Zimmer einzuschlafen, wurde ich um ziemlich genau 01:30 Uhr von Wehen geweckt. Zuerst hab ich versucht weiter zu schlafen...ich hatte schliesslich noch 20 Minuten. =D Aber dann, so um 01:45 Uhr wurden die Schmerzen unerträglich stark. So schnell. Ich war ganz verwundert. o.O Ich bin dann hoch in den Kreißsaal gegangen, hab geklingelt und es waren keine vielen Worte nötig. Die wussten da oben natürlich sofort was im Gange war. :o)
Ich wurde also nochmal untersucht und war die ganze Zeit über ernsthaft der Meinung, die Wehen hören gleich wieder auf. So war es in dem anderen Krankenhaus ja auch. Aber die Hebamme meinte der Muttermund ist schon auf 4 cm geöffnet, die Wehen werden nicht mehr aufhören bis das Baby da ist. Ich sollte den Liebsten anrufen, wenn ich ihn dabei haben wollen würde. Natürlich wollte ich. Und wie ich wollte! 15 Minuten später stand er schon im Kreißsaal und das, obwohl der Weg eigentlich, wenn man normal fährt, ne halbe Stunde dauert. Er konnte froh sein, dass ich wegen der Schmerzen nicht viel dazu sagen konnte. =D
Naja dann ging alles sehr schnell, 45 Minuten später war Aleyna schon da. Ich hatte also ziemlich genau 1 Stunde und 15 Minuten für die komplette Geburt gebraucht. Da habe ich immer großes Glück gehabt.
Aber trotzdem fehlen mir diese letzten Wochen momentan so. Die Zeit die ich in dem anderen Krankenhaus verbracht habe, hat mich wohl mehr mitgenommen als ich erst gedacht habe. Aber ich hoffe das hört bald wieder auf.

Zum Abschluss zeige ich euch noch die U - Hefthülle, die ich am Samstag genäht habe.



 Danke fürs zuhören. Das musste irgendwie einfach aus mir raus.

Kommentare:

  1. Solche Erlebnisse sind immer unschön, und man hat lange daran zu knabbern:(. Mir ging es ähnlich nach dem Kaiserschnitt meiner Mädchen!

    Ich hoffe, dir geht es bald wieder besser!
    Liebe Grüße
    Tina

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  2. Danke. :o)
    Ich frag mich halt nur, warum es jetzt, 13 Wochen später so ist...?!

    Liebe Grüße,
    Leyona

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